NEU * NEU * NEU
LENA oder DAS GIFT DES ZWEIFELS
Ein Theaterstück nach Motiven des (bisher unveröffentlichten) gleichnamigen Romans von Marina Heib und Anke Gebert
Eine Frau. Ein Überfall. Ein Dorf, das Fragen stellt – bis aus Fragen Zweifel werden.
Seit fast fünfzehn Jahren lebt Lena mit ihrem Mann Jan auf einem Hof. Sie gehört zur Familie, zum Dorf, zum Alltag. Dann wird sie an einem See überfallen und vergewaltigt.
Lena weiß, was geschehen ist. Doch je öfter sie davon erzählen muss, desto stärker gerät nicht der Täter, sondern sie selbst in den Mittelpunkt.
Warum hat sie zunächst geschwiegen? Warum geduscht? Warum fehlen Erinnerungen? Warum widersprechen sich einzelne Details? Jan will ihr glauben. Sein Vater Theo verlangt Gewissheit. Das Dorf beginnt zu reden. Und selbst Lenas engste Freundin Mel spürt, wie ansteckend Zweifel sein können.
Was als Sorge beginnt, wird zu Misstrauen. Was als Frage gestellt wird, kann zum Urteil werden. Und Lena erlebt, wie der Boden unter einem Leben wegbricht, das sie für sicher hielt.
LENA oder DAS GIFT DES ZWEIFELS ist ein konzentriertes Kammerspiel über Wahrheit, Vertrauen und die zerstörerische Macht des Nichtglaubens. Vier Spielende, vier Stühle und schlichte Stöcke genügen, um Hof, See, Polizeiraum, Klinik und Kirche entstehen zu lassen. Mit jedem Zweifel rücken die Stöcke näher zusammen – bis aus ihnen eine Grenze wird.
Das neue Stück von Anke Gebert:
DER DAUERANGESTELLTE
Elmar Tanner ist 66, ehemaliger Personaler und seit Kurzem im Ruhestand. Nur nennt er das nicht so. Er nennt es: Wiedereinstieg in eigener Verantwortung. Also erscheint er pünktlich im Büro, hängt den Kantinenplan aus, führt Bewerbungsgespräche, prüft Personalakten, verhandelt Budgets und hält die Ordnung aufrecht. Dass dieses Büro nicht ganz das ist, was es zu sein scheint, wird erst nach und nach deutlich.
Mit trockenem Humor, genauer Beobachtung und leiser Melancholie erzählt DER DAUERANGESTELLTEvon einem Mann, der sein Leben lang gebraucht wurde – und nun lernen muss, dass Wert nicht nur aus Arbeit entsteht.
Elmar schimpft über Fachkräftemangel, Digitalisierung, Firmenfamilien, Wohnmobile, Arbeitszeugnisse und die Vorwürfe gegen seine Generation der Babyboomer. Doch hinter seiner Empörung steht mehr als Starrsinn: die Angst, nach vierzig Berufsjahren aus der Welt zu fallen.
Ein Stück über Arbeit, Ruhestand, Liebe, Stolz, Versäumnisse und die Frage, wer wir sind, wenn niemand mehr auf uns wartet – jedenfalls beruflich.
„Humorvoll, präzise und berührend: eine Bürokomödie über den Abschied vom Gebrauchtwerden.“
Das Stück von Anke Gebert:
IM SCHATTEN DER MAUER
Anke Gebert hat nach ihrem Buch IM SCHATTEN DER MAUER eine szenische Lesung fürs Sprechtheater geschrieben, u.a. mit Stimmen von Henryk Bereska, Regine Hildebrandt und Götz Friedrich.
WAS I WOT
Die Komödie WAS ICH WILL von Marina Heib und Anke Gebert wird in der Schweiz unter dem Namen WAS I WOT aufgeführt. Die Regie der schweizerdeutschen Fassung führt Daniel Zürcher.
Informationen über das Stück:
unter www.theatertexte.de und
beim Ahn & Simrock Bühnen- und Musikverlag.
„Eine witzige Komödie. Eine Nacherzählung kommt zu kurz, «Was i wot» muss gesehen werden.“
KOMÖDIE
Informationen über das Stück:
unter www.theatertexte.de und
beim Ahn & Simrock Bühnen- und Musikverlag.
BESUCHSREISE
Informationen über das Stück:
unter www.theatertexte.de und
beim Per H. Lauke Verlag.
Anfragen zu den Stücken OHNE DICH, AUSSORTIERT: KIND 351
und BESUCHSREISE
bitte an:
E-Mail: lv(at)laukeverlag.de
Deichstraße 9
D-20459 Hamburg
Tel.: + 49 (0) 40 – 300 66 790
Fax.: + 49 (0) 40 – 300 66 789
https://www.laukeverlag.de/
